Deutsch Philippinischer Verein
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Da es sicher noch eine sehr lange Zeit dauert, bis ein einigermaßen “normales” Leben wieder möglich ist, freuen wir uns natürlich auch weiterhin über jede Spende.
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Helfen Sie mit einer Spende Wir freuen uns über jede Spende, die unsere Projekte unterstützen.               Jeder Euro zählt.  Kleine Beträge tun nicht weh und helfen dennoch.  Seien Sie dabei!  Informationen, wie Sie sicher und einfach spenden können:
Ein Dankeschön von Gina Renner erreichte uns über Facebook am 02. Februar 2014:  “ Vielen Dank für eure Unterstützung.
Spendenempfänger  - Taifun Haiyan -  Stand:  31. Dezember 2013 Wohin geht meine Spende? Hier informieren wir zeitnah und umfassend über die Verteilung der eingegangenen Spenden zugunsten der Opfer des Taifun Haiyan. Dankeschön der Spendenempfänger Ein Dankeschön von Charity Francisco erreichte uns über Facebook am 18. November 2013. Nach vielen Telefonaten innerhalb der Gruppe haben wir jetzt Möglichkeiten gefunden, die bei uns eingehenden Spenden den Opfern zukommen zu lassen.  •	Pater Gabriel, ein katholischer Priester aus Bochum, fliegt am Sonntag nach Cebu, um dort eigenhändig im betroffenen Gebiet mit zu helfen. Das Geld wird er dort für dringend benötigte Hilfsmittel verwenden.  •	Die Kamillianer Schwesternschaft steht ebenfalls in Verbindung mit den Damayanern, eine der Schwestern fliegt in den nächsten Tagen zum Camillian Charity Hospital nach Cebu. Das Geld wird dort für die Versorgung der Verletzten eingesetzt.  •	Zwei den Damayanern nahe stehende Familien aus Dortmund, Angehörige von Charity Franzisco und Marilyn Ramirez, haben es geschafft, nach Cebu zu gelangen. Freunde der Familie sind auf dem Weg nach Cebu, um diesen Familie direkt zu helfen. Die Familie von Gina Renner lebt in den Außenbezirken von Tacloban. Der Kontakt ist ebenfalls hergestellt, über Gina gelangt das Geld nach Tacloban. •	Pater Harald, der regelmäßig Spenden von der Damayan Gruppe erhält, hat direkt von Manila aus Möglichkeiten, unsere Spende an Haiyan Hilfsprojekte weiter zu leiten. •	Inzwischen können auch die Kamillianer im Katastrophengebiet tätig werden. Vom St. Camillus-Hospital in Calbayog /Samar bringt eine Helfergruppe Kranken und Verletzten erste Hilfe (Lebensmittel, Wasser, Verbandsmaterial/Medikamente).Pater Dan Cancino ist mit der Kooperation der Taifun-Hilfe beauftragt. •	Familie Bergauer fliegt am 30.Dezember 2013 auf die Philippinen. Während ihres Aufenthaltes werden sie in das betroffene Gebiet reisen, um einerseits Spenden direkt einzusetzen und zudem nach für uns kompatiblen Folgeprojekten zu suchen, die den Wiederaufbau fördern sollen.
Pater Gabriel             2.000,00 EURO Kamillianer Schwesternschaft 100,00 EURO Damayan betroffene Familien 400,00 EURO Pater Harald Adler                       250,00 EURO Missionswerk der Kamillianer e.V.     2.000,00 EURO Familie Bergauer (DAMAYAN-Gruppe) 542,72 EURO
5.292,72  EURO
Andreas und Lourdes Bergauer sind zurzeit in Tacloban. Heute erreichten uns die ersten Bilder und eine Nachricht über den Zustand einer Kindertagesstätte. Die Fabrik, in der die Mütter und Väter gearbeitet haben ist zerstört, so dass sie im Moment keine Arbeit und somit kein Einkommen haben. Finanziert aus den Spendengeldern der Damayan-Taifunhilfe haben Bergauers kurzfristig Material für ein Provisorium für den Kindergarten zur Verfügung gestellt , damit die Kinder auch bei Regen in der Tagesstätte betreut werden können. Zusätzlich wurde für 100 Kinder Schulmaterial bereitgestellt. Der Bau eines Kindergartens und eines Gesundheitshauses sind in Planung, daraus ergibt sich eventuell eine Projektbeteiligung für die Damayaner. Wir Damayaner freuen uns, dass wir ein weiteres Mal mit Spendengeldern direkt vor Ort helfen konnten.
  06.  Mai 2014   -  Familie Bergauer  -
Schon vor den Verwüstungen durch den Supertaifuns Haiyan (in den Philippinen: Yolanda) gehörte die Region Leyte zu den ärmsten Regionen des Landes. Erst recht gilt das für die abgelegenen Ortschaften im nördlichen Leyte.  Fischerei mehr oder weniger in Familien-betrieben und Kokosnussanbau im Pachtverhältnis bilden die hauptsächliche Existenzgrundlage. Die Hälfte der Ernte geht an den Grundbesitzer; viel bleibt da nicht übrig für die Pächterfamilien. Gewöhnlich leben sie auf Pump, indem sie von den Kopra-Aufkäufern Geld leihen. Auch die Fischer verkaufen ihren Fang an Zwischenhändler und sind abhängig vom Geld, das die ihnen vorschießen. Ganze Plantagen von Kokosnusspalmen wurden vom Taifun niedergewalzt, andere so sehr beschädigt, dass es 3 Jahre dauern wird, bevor wieder Kokosnüsse geerntet werden können. Und neu gepflanzte Bäume werden erst nach etwa 7 Jahren Früchte tragen.  Die Fischer ihrerseits haben ihre Boote verloren, vom Sturm zertrümmert.  Wie können sie ihren Lebensunterhalt verdienen ohne ihre Boote?  Und die Kokosnuss-Farmer – wer wird ihnen Geld leihen, wenn sie kein Kopra liefern können? Noch immer sind viele darauf angewiesen, mit Reis, Dosenwaren, Nudeln, frischem Gemüse, wie auch mit Kleidern, Sandalen, Matten Zelten, Toilettenartikeln versorgt  zu werden.  Um aber nachhaltige Hilfe zu leisten, Hilfe zur Selbsthilfe, unterstützen wir zusammen mit der Caritas Novaliches (CN) z. Zt. besonders 2 Projekte:	 1.  Anbau von Gemüse aller Art.   Nachdem umgestürzte Kokospalmen weggeschafft und Felder zur Pflanzung hergerichtet waren, wurden auf die                      5 Ortschaften 10,000 Sack gut sortierter Gemüsesamen verteilt. Inzwischen müssten bereits einige Sorten zur Ernte reif sein - zu persönlichem Verbrauch und in kleinem Ausmaß zum Verkauf auf dem Markt. 2.  Bau von Fischerbooten.  Ein Großteil der Spenden die wir für die Taifun-Opfer besonders aus Irland, Spanien, den USA und Deutschland erhalten haben, setzen wir ein für den Bau von 100 Booten, gleichmäßig verteilt auf die 5 Ortschaften. Die Fischer bilden Kooperative, die selbst die Boote bauen, jeweils ausgestattet mit einem Motor und 2 Netzen – für den Fang von kleinen und von großen Fischen. Wir – die Kommunität SSCC von Bagong Silang - übernehmen die Finanzierung von 50 Booten. Ende Mai sollen die Boote fertig sein und P. Marisi ist eingeladen, sie am 26. Mai zu segnen, bevor sie an die ausgewählten Nutznießer übergeben werden. Neben diesen beiden „Lebensunterhalt-Projekten“ organisiert CN psycho-soziale und medizinische Aktivitäten: mehr als 4,000 Patienten in den 5 Ortschaften wurden behandelt und mit Medikamenten und Brillen versorgt.                                                                                                                       Zum Wiederaufbau der Häuser werden Blech- und Sperrholzplatten zur  Verfügung gestellt, auch  Nägel und Werkzeuge, darunter 20 Kettensägen (Spende einer Schwesterngemeinschaft). In einem Lehrgang wurde der Umgang mit den Sägen trainiert.	 	                     Ein weiteres wichtiges Projekt ist ein Stipendienprogramm für 25 College-Studenten aus sozial schwachen Familien (je 5 aus den 5 Ortschaften).  Die Kosten für dieses Projekt werden hoch sein, da nicht nur Ausgaben für die Schule selbst, sondern auch für Kost und Logis anfallen werden. Für jeden Studenten werden bis zum Abschluss nach 4 Jahren etwa 300,000 Pesos =  ca. 5,000 €  berechnet, für 25 Stipendiaten sind das ca. 7,500,000 Pesos =  ca. 125,000 €.  Es ist erklärtes Ziel von CN, die Opfer des Taifuns Yolanda durch Schulung und Ausbildung stark zu machen, besonders die Jugend. Eine gute Bildung wird sie befähigen, ihre Familien aus der Armut herauszuführen und   – hoffentlich –  zur allseitigen Entwicklung ihrer Heimatgemeinden beizutragen.  Zwei Vollzeitkräfte vor Ort  sind angestellt, um die Durchführung der Projekte zu koordinieren und zu beaufsichtigen.  Mit herzlichen Grüßen  Euer Josef alias Harald oder P. Harald      -
07. Mai 2014   - Bericht von  Harald Adler SSCC  - 
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